2. Arbeitswoche

Es tut mir leid, bin ein bisschen spät dran mit diesem Beitrag. Jetzt kommt dann endlich der Bericht über meine 2 Arbeitswoche.

 

In der Woche kamen ein paar Sachen neu dazu, oder eher gesagt nur die eine, und zwar haben die Kids jetzt wieder Karate. Und da muss ich sie dann immer hinfahren.

Der Dad war von Mittwoch bis Freitag auf Geschäftsreise in Milwaukee, das liegt in der Nähe von Chicago. 

 

Jetzt aber erstmal von Anfang an.

Über den Montag habe ich ja schon berichtet. Also geht es jetzt weiter mit Dienstag und den anderen Tagen.

 

Die beiden Jungs haben sehr lange geschlafen und das Mädel wurde nach Hause gefahren, da sie bei der Freundin geschlafen hat, und ich habe sie dann sofort zur Schule gebracht zu ihrem Musikcamp.Wieder zu Hause habe ich zusammen mit dem Ältesten Unter the Dome geschaut und das Mädel wieder abgeholt.

Der Rest des Vormittags, Mittags war sehr entspannt ich habe mit dem Jüngsten noch was gespielt.

Am Nachmittag habe ich den Jüngsten wieder raus geschleppt, er möchte manchmal nicht und dann muss man ihn ein bisschen zwingen :), und wir sind wieder zum Spielplatz danach gegen 4 Uhr habe ich angefangen Dinner zu machen und als es fertig war haben wir zusammen gegessen.

Um 5:30 sind wir dann los zu Karate gefahren. Dort habe ich dann gewartet bis der Dad da war und bin dann nach Hause gefahren.

Zu Hause war ich dann ein bisschen am Laptop und habe was TV geschaut und bin dann gegen halb 9 mit der Mum zusammen einkaufen gefahren.

 

Mittwoch morgen ist der Dad dann auf Geschäftsreise gefahren. Ich habe die Kids gegen 9 Uhr geweckt, da die beiden Jungs um 10:30 Karate hatten. Der Jüngste fand es nicht so toll so früh aufzustehen und wollte dann nicht zu Karate und war ein bisschen beleidigt, da er nichts frühstücken wollte und ich zu ihm dann meinte , dass er dann ohne Frühstück zu Karate geht. Ich habe ihn dann einfach in Ruhe gelassen und er hat dann doch was gegessen. Die Mum hat das Mädle heute zur Schule gefahren, da wir schon um 10 Uhr los mussten. Ich habe dann bei Karate auf die Jungs gewartet und danach sofort das Mädel von der Schule abgeholt.

Nachmittags war ich mit den Jungs im Schwimmbad und abends habe ich wieder gekocht. Am Abend gabe es dann ein Mega Unwetter.

Achja und wir haben es geschafft, dass die Mum mir gezeigt hat wie die Wäsche geht. Deswegen habe ich dann noch ganz viel Wäsche gewaschen, da der kleinste ein Sache wirklich nur einmal anzieht und das dann wieder in die Wäsche wandert. So werde ich jetzt spätestens alle 2 Tage wäsche Waschen. Aber das ist nicht wirklich kompliziert, die Trennen manchmal noch nichtmal nach Farben, was ich aber machen werde.

 

Donnerstag habe ich das Mädel wieder zu Schule gefahren und abgeholt. Danach sind wir sofort zu dem Haus einer ihrer Freundinnen gefahren. Dort war sie am Abend vorher und hat ihren iPod Touch verloren, nicht mehr gefunden. Wir hatten morgens mit Hilfe der App "My iPhone" den iPod geortet und wussten so das er auf jeden fall dort im Haus sein muss. Wir haben dann das ganze Wohnzimmer abgesucht und den iPod unter den Kissen von Sofa nach 10 min. gefunden. Sonst war der Tag sehr entspannt. Abends war ich noch mit Birgit zusammen im Starbucks in Ridgewood.

 

Am Freitag morgen war die Putzfrau wieder da, sie kommt jeden Freitag. Ich habe das Mädel wieder zur Schule gefahren und die Cousine, die genauso alt ist wie der Kleinste, kam für den Tag. Ich bin dann mit den beiden Kleine gegen 1 bis 3 zum Schwimmbad gefahren. Danach habe ich mich geduscht und bin noch schnell Einkaufen gefahren, da ich noch Gewürze brauchte zum kochen. Abends habe ich dann Spagetti Bolognse gekocht und es war sehr leckerund sogar die beste Bolognes die, die Cousine bis jetzt gegessen hat :) was ich später von der Mum erfahren habe. Darüber habe ich mich sehr gefreut. Und der Dad ist Abends wieder gekommen. Die Stadt, wo er war, ist wohl sehr deutsch und so hat er mich zwischen durch ein bisschen neidisch mit Fotos vom Brauhaus oder so gemacht.

 

So das war meine zweite Arbeitswoch, nach wie vor verstehe ich mich super mit allen und fühle mich auch richtig wohl hier.

Bonn

Hillsdale

Ein Auslandsjahr ist wie eine Fahrt mit der Achterbahn. Zuerst will man unbedingt damit fahren und ist sehr fasziniert von der Vorstellung, dann geht es schnell. Man muss einsteigen und dann kommen die ersten mulmigen Gefühle. Dann gibt es Hochs und Tiefs. Aber es wechselt dann sehr schnell. Am Ende ist man ein bisschen traurig, dass es schon vorbei ist, ein bisschen stolz, dass man es überlebt hat, erfreut wieder festen Boden unter den Füßen zu haben und eigentlich würde man am liebten sitzen bleiben und noch mal fahren.

besucherzähler