Die ersten Tage

Mein Hostdad hat mich im Hotel abgeholt und wir sind nach Hause gefahren, in seinem alten Mercedes – er ist ein Fan von alten Autos, das ist Baujahr 91 und er hat noch einen Mercedes von 80 – wir haben viele geredet über verschiedene Dinge.

 

Zu Hause wurde ich dann von der ganzen Familie begrüßt, der kleinste war ein bisschen schüchtern, die sind alle so nett. :)

Ich habe mich dann ein bisschen mit der Hostmum unterhalten, die Eltern habe mir schon die Stadt- eher gesagt das Dorf – ein bisschen gezeigt, mit dem Auto, und dann gab es auch schon Dinner.

 

Am nächsten Morgen hatte ich das erste Tief, ich weiß nicht warum. Ich habe dann mit meiner Mum geskypt, was sehr gut tat.

Der Tag war sonst sehr entspannt ich habe mit dem kleinsten gespielt und ich bin zusammen mit den beiden Jungs raus eine Runde mit dem Hund gegangen. Nachmittags habe ich dann noch mit einer Freundin geskypt.

Zum Abendessen gab es Pizza, und irgendjemand hat mich doch wirklich gefragt ob es auch Pizza in Deutschland gibt.

Danach habe ich noch die Gastgeschenke verteilt, da ich am Tag vorher nicht so wirklich dazu gekommen bin. Und sie haben sich über alles sehr gefreut.

 

Am Samstag habe ich erstmal ein bisschen ausgeschlafen. Am Vormittag bin ich dann zusammen mit der Mum mein Handy kaufen gegangen, da meine Vorgängerin ihres in der letzten Woche geschrotet hat. Jetzt habe ich auch hier ein iPhone 4s. ;) Nachmittags bin ich dann zusammen mit dem Dad und den beiden Jungs schwimmen gegangen.

Und das war der Samstag dann auch schon fast, abends habe ich mich noch länger mit den Eltern unterhalten und wir haben „Unter the Dome“ zusammen mit dem ältesten geschaut.

 

Am Sonntag bin ich zusammen mit dem Dad, das erste Mal hier, Auto gefahren – mit dem Van. Es ist echt easy hier da die Straßen schön breit sind.

Wir sind ein bisschen durch die Gegend gefahren und er hat mir ein paar Plätze, wie die Schulen, gezeigt.

Pünktlich zum Fußballspiel waren wieder zu Hause. Abend gab es dann Chinesisch zu Essen.

 

Heute war dann mein erster richtiger Arbeitstag, wenn man es das nennen kann.

Ich bin morgens aufgestanden und habe gefrühstückt. Um 10:20 musste ich dann das Mädel zu ihrer Musikstunde fahren und diesmal mit dem Truck, war aber easy. Und sie dann später auch wieder abholen.

Ich habe mit dem jüngsten gespielt und Lunch für alle gemacht, Reste vom Wochenende, mit dem beiden Jungs und dem Hund raus gegangen.

Das war es dann auch schon fast, war nicht so wirklich anstrengend. Abends habe ich zusammen mit der Mum das Dinner gemacht.

So das waren meine ersten Tage in der Familie.

 

Ach ja und heute haben mich zwei andere Au Pair angeschrieben und gefragt ob wir nicht am Mittwochabend was zusammen machen möchten. ;)

Bonn

Hillsdale

Ein Auslandsjahr ist wie eine Fahrt mit der Achterbahn. Zuerst will man unbedingt damit fahren und ist sehr fasziniert von der Vorstellung, dann geht es schnell. Man muss einsteigen und dann kommen die ersten mulmigen Gefühle. Dann gibt es Hochs und Tiefs. Aber es wechselt dann sehr schnell. Am Ende ist man ein bisschen traurig, dass es schon vorbei ist, ein bisschen stolz, dass man es überlebt hat, erfreut wieder festen Boden unter den Füßen zu haben und eigentlich würde man am liebten sitzen bleiben und noch mal fahren.

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