Orientation und New York Tour

Der erste Tag, Dienstag der 8 Juli 2014,  war ganz ok.

Um 6.30 kam der“ wake up call“ damit wir aufstehen, doch das war nicht nötig wir waren eh schon alle wach. Wir, das sind noch zwei andere Mädels, die in die Nähe von mir kommen, sie sind aus England und Mexiko. Ab 7 Uhr gab es Frühstück, ich bin zusammen mit meiner Zimmergenossin, der Mexikanerin, zusammen zum Frühstück gegangen.

Um 8 Uhr fing dann der erste Vortrag an. Die haben uns da erzählt was man alles nicht machen soll und was man machen soll. So interessant war es jetzt nicht und zwischen durch hatte ich auch einen richtigen Hänger und wäre fast eingeschlafen. Um 1 Uhr gab es dann Mittagessen und wir hatten bis 2 Uhr frei.

Dann ging es auch schon weiter mit den Vorträgen bis viertel nach 4, weil es dann auf die New York Tour ging. Die mir übrigens meine Gasteltern geschenkt haben, was ich morgens bemerkt hatte. :)

 

Am Nachmittag gegen halb 5 haben wir uns auf den Weg mit Bussen in Richtung New York. Wir haben noch alle ein Sandwich bekommen und was zu trinken da es für uns wegen der Tour kein Abendessen gab.

Wir sind nach New York rein gefahren und haben einen Reiseführer eingesammelt und sind dann zum Rocke Faller Center gefahren und auf es gegangen. Man hat eine richtig gute Übersicht, über ganz New York. Und ich habe auch ein paar sehr schöne Fotos gemacht.

Die ganzen Sicherheitsleute und auch andere haben alle angefangen zu jubeln als wir kamen, da kurz vorher die Deutschen das Halbfinale so mega gut gewonnen haben.

Als nächstes ging es weiter zum Time Square, wo wir 30 min Zeit hatten um uns ein bisschen umzuschauen und Fotos zu machen. Wir sind erst ein bisschen rumgelaufen, dann zum Großen M&M Shop gegangen und da einmal durch und zurück zum Bus.

Als letztes sind wir an die Spitze von Manhattan gefahren, am Denkmal der Twins Tower und dem neuen World Trait Center vorbei bis zu einem Aussichtspunkt wo man auf die Freiheitsstatur gucken konnte.

 

Der Mittwoch war dann ziemlich langweilig und auch lang, da wir nur Vorträge gehört haben und einen erste Hilfe Kurs hatten, wo die einem nochmal alles erzählt haben, was wir deutschen aber alles schon wussten. Wir haben uns den ganzen Tag über einen alle abgefroren, da die es nicht geschafft haben die Klimaanlage auszustellen oder wärmer zu schalten und einige Mädels sind sogar krank geworden, weil es so kalt war.

Abends bin ich zusammen mit anderen deutschen Mädels zu einem Drogeriegeschäft, was das einzige Geschäft in der Nähe war, gegangen.

Danach haben wir uns noch raus gesetzt und geredet. Als die Mücken anfingen uns zu zerstechen sind wir rein geflüchtet und ich habe angefangen meine Sachen zu fertig zu machen, da wir am nächsten Morgen aus den Zimmern raus mussten.

 

Donnerstag war der große Tag, aber erstmal hieß es wieder Vorträge – naja das muss auch sein. Um 2 Uhr waren dann die Orientation offiziell zu End und die ersten wurden schon Abgeholt oder zum Bahnhof gefahren.

Mit der Zeit wurden wir immer weniger Leute, da ich aber erst um 4 Uhr von meinem Hostdad abgeholt wurde hatte ich noch etwas Zeit.

Wir haben dann in der Lobby vom Hotel gewartet. Und zwischen durch mal unsere Koffer aus der Sonne gerettet, da fast jeder Schokolade drin hatte.

 

Als nächstes werde ich euch von meiner Ankunft und den ersten Tagen in der Familie berichten.

Bonn

Hillsdale

Ein Auslandsjahr ist wie eine Fahrt mit der Achterbahn. Zuerst will man unbedingt damit fahren und ist sehr fasziniert von der Vorstellung, dann geht es schnell. Man muss einsteigen und dann kommen die ersten mulmigen Gefühle. Dann gibt es Hochs und Tiefs. Aber es wechselt dann sehr schnell. Am Ende ist man ein bisschen traurig, dass es schon vorbei ist, ein bisschen stolz, dass man es überlebt hat, erfreut wieder festen Boden unter den Füßen zu haben und eigentlich würde man am liebten sitzen bleiben und noch mal fahren.

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